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Ist es möglich, mit einem Solarflugzeug in eine Höhe von 25.000 Meter zu fliegen? Was bislang technisch undenkbar erschien, möchte der Schweizer Abenteurer Raphaël Domjan in den kommenden zwei Jahren schaffen. Das Projekt „SolarStratos“ ist eines der beeindruckenden Vorhaben, das die bahnbrechenden Möglichkeiten der Elektromobilität unter Beweis stellt. Mittendrin: Die leichtgewichtigen Akkus von Kreisel.

Dabei besteht die entscheidende Herausforderung darin, die Lithium-Ionen- Akkus fit zu machen für die besonderen Bedingungen in der Stratosphäre: Dort herrschen Minustemperaturen von 70 Grad und extrem niedriger Druck. Gerade unter diesen Bedingungen spielen die Kreisel-Akkus ihre Vorteile besonders gut aus: Geringes Gewicht bei gleichzeitig einzigartiger Leistungsfähigkeit. Ein weiterer Vorteil liegt im einzigartigen Thermomanagement: Nur durch das Zirkulieren der Flüssigkeit und das komplette Umschließen der Zellen ist es möglich, den niedrigen Temperaturen zu trotzen.

Solarpionier Raphaël Domjan

Ob das Abenteurer in luftiger Höhe gelingen wird, hängt aber natürlich entscheidend vom Solarpionier Raphaël Domjan ab. Der Schweizer umrundete vor einiger Zeit mit dem Solar-Katamaran PlanetSolar die Welt – und kam während dieser Fahrt auf die Idee, mit einem Solarflugzeug einen Flug in die Stratosphäre zu planen. Damit der Flirt am Rande des Weltraums erfolgreich werden kann. Schon heute laufen die Vorbereitungen für den Rekordflug auf Hochtouren: Ab November wird auf dem Schweizer Payenne Airport Aeropole nicht nur weiter am Flugzeug des bayerischen Unternehmens PC-Aero gebastelt, sondern auch in einem Flugsimulator Start, Landung und Notfälle trainiert. Mit SolarStratos möchte Domjan im Jahr 2018 15 Minuten in der Stratosphäre fliegen. Der Aufstieg soll zwei und der Abstieg drei Stunden dauern.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: www.solarstratos.com

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Markus Kreisel

Über Markus Kreisel

Markus, der mittlere der drei Kreisel Brüder war schon in frühen Jahren von der Idee beseelt die Mobilität im Straßenverkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Sein täglicher Anfahrtsweg zum elterlichen Betrieb durch eine schöne Naturlandschaft ließ bald Ambitionen heranreifen die Emission so gering wie nur möglich zu halten, ohne auf Fahrspaß und Dynamik verzichten zu müssen.

Ein Kommentar

  • Roland Julius Drescher sagt:

    Viel Spaß beim Höhenflug. Ohne leichte Akkus wäre rs wohl unmöglich.Für die E Mobilität der Zukunft sind diese leichten Akkus eine unbedingte Voraussetzung. Gruß aus Venezuela von Eurem Roland..

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